Teil 14
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Teil 16

Freiheit

Vallaria starrt in die Sonne bis ihr die Augen tränen. Sie liegt rücklings auf einer Wiese und gräbt ihre Zehen in die Erde. Mit einem zufriedenen Seufzer schließt sie die Augen und betrachtet das Nachbild auf ihrer Netzhaut. Ihre Gedanken wandern zurück ins Labor. Die Informationen, die sie erhalten hat, sind lückenhaft. Besonders eine Sache lässt sie nicht los. Wie ist das Labor an das genetische Material vom Weltenbaum gekommen? In den Unterlagen wird als Quelle der Name Hyphen angegeben, doch es gibt keinen weiteren Bezug. Ihre Recherche der Datenbank des Konzerns hat nur einen Querverweis ergeben. Wie es scheint, war jemand mit diesem Namen auch ausschlaggebend für die Umsetzung ihres Experimentes. Bisher ist es Val nicht gelungen, ihn ausfindig zu machen. Da hat jemand alle Spuren gründlich vernichtet. Sie verdankt es nur ihrer Gründlichkeit, dass sie einen Anhaltspunkt fand.

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Teil 14
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Teil 16

Träume ich?“
Vielleicht bringt das Tor von Coperto die Menschen in Vallarias Gefängnis, das würde erklären, warum Fabales jetzt die beunruhigenden steinernen Wände und die Lichtäste sieht. Erschrocken sieht sich der Elf um und sucht nach seinen Gefährten
Frek? Andesit?“

Du träumst nicht.“
Vallarias Stimme dringt von allen Seiten sanft auf ihn ein.
Ich habe in der letzten Zeit immer wieder versucht dich zu rufen, doch ich konnte dich nicht erreichen. Du hattest recht. Sie konnten mich nicht aufhalten.“

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Teil 12
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Teil 14

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Teil 11
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Teil 13

Erschöpft lehnt Frek an den steilen Wänden des Passes. Fabales hatte ihnen kaum Pausen gegönnt. Seit Tagen irren sie in den Schluchten des Gebirges herum. 

Der Weltenbaum existiert. Verbissen beharrt Fabales darauf, dass sein Traum der Beweis dafür ist, dass Shania nicht tot ist. Sicher gehörte der dunkle Magier zu denen, die Vallaria erschaffen und versklavt hatten. Bei dem Gedanken an Vallarias unsicheren Schicksal verspürt er einen Stich. Doch er muss sich jetzt erst um Shania kümmern.

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Weltenbaumbilder

05. Jan 2011

Joachim Domning von De lütt Werkstatt-Galerie hat sich von meiner Weltenbaum – Saga inspirieren lassen. Ich bin gerührt und hingerissen. Mein Lieblingsmaler hat meine Worte in Farbe und Form gebracht.

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Teil 10
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Teil 12


Als am nächsten Morgen die Sonne aufgeht, steht Frek auf der Terrasse der Akademie und starrt gedankenverloren auf die hoch aufragenden Berge des Himmelsgebirges.

Er bemerkt den Älteren erst, als dieser eine Hand auf seine Schulter legt. „Guten Morgen Frederick.
Ich habe mit dem Dekan gesprochen und wenn du möchtest, kannst du noch heute deine Magisterprüfung ablegen.“

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Teil 9
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Teil 11


Fabales erkennt die düstere Umgebung sofort wieder. Suchend blickt er sich um.

„Fabales, endlich, ich dachte, ich würde es nicht schaffen.“, erleichtert wirft sich die fremdartige Frau in seine Arme und haucht dann ihm schüchtern einen Kuss auf die Wange.

„Das du was nicht schaffen würdest?“

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Teil 8
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Teil 10


Als das Licht abgedunkelt, denkt sie an die anderen Welten, die sie vielleicht bald besuchen kann. Es muss ein unglaubliches Gefühl sein, wenn der Himmel über dem Kopf unendlich scheint. Sie war bisher nur in den Räumen des Labors. Ihr fällt auf, dass sie nicht einmal weiß, wie es hinter der Schleuse aussieht. Sie weiß nicht, dass das Labor im Inneren eines Kometen liegt, der in einen unbewohnten Bereich des Sonnensystems gebracht wurde. Der Konzern wollte sichergehen, dass die Wissenschaftler ihren Auftrag ungestört durchführen. Der Tagesablauf der Wissenschaftler wird also nicht von einer Sonne bestimmt, sondern von den Nachtzyklen der Gamma. Da das Sicherheitsrisiko während der kurzen Nachtphasen am niedrigsten ist, nutzen auch die Forscher die Zeit zum ausruhen.

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Teil 7
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Teil 9

Eigentlich sollte Vallaria völlig geschafft sein. Sie hatten ihre Freizeit gekürzt und dafür das Training verdoppelt. Trotzdem schafft es Val nicht sich ein Lächeln zu verkneifen. Es war ganz sicher kein Traum. Sie hatte Kontakt hergestellt.

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Teil 6
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Teil 8

Es ist früh am Abend, als sich die hohen Türme der Akademie endlich gegen die Dämmerung abzeichnen.
Doch als sie an den Stufen der Bibliothek vorbei zur Halle gehen, hat die Dunkelheit hat sie schon eingeholt.

Fredereck Holliander Julsver von Birkenweiler, bist du gekommen um die Magisterprüfung abzulegen? Wir haben ewig nichts von dir gehört. Lass dich ansehen! Wir hatten dich schon vor Jahren erwartet.“
Es ist ein großes Schulterklopfen und Händeschütteln, als sie endlich die Eingangshalle der Akademie erreichen. Auf die Frage nach der Prüfung schüttelt Frek überrascht den Kopf.
Nein, ich.. also vielleicht.“ Ein schneller Seitenblick auf Fabales lässt ihn schuldbewusst zusammenzucken.

Bibliothekskeller

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