Der Weltenbaum XVI – zwischen den Welten

03. Feb 2011

Teil 14
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Träume ich?“
Vielleicht bringt das Tor von Coperto die Menschen in Vallarias Gefängnis, das würde erklären, warum Fabales jetzt die beunruhigenden steinernen Wände und die Lichtäste sieht. Erschrocken sieht sich der Elf um und sucht nach seinen Gefährten
Frek? Andesit?“

Du träumst nicht.“
Vallarias Stimme dringt von allen Seiten sanft auf ihn ein.
Ich habe in der letzten Zeit immer wieder versucht dich zu rufen, doch ich konnte dich nicht erreichen. Du hattest recht. Sie konnten mich nicht aufhalten.“

Die Wände das Raumes drehen sich plötzlich ganz schnell. Das beklemmende Gefühl verstärkt die Orientierungslosigkeit des Elfen noch.
Als das Drehen aufhört, steht die grünhäutige Frau vor ihm. Zärtlich greift sie nach seinen Händen.

Ich habe heraus gefunden, wer beauftragt hat mich zu erschaffen. Aber wir haben jetzt nicht so viel Zeit.“
Gehetzt blickt sie über ihre Schulter als würde sie ihre Verfolger dort jederzeit auftauchen, doch Fabales kann nur einen langen dunklen Tunnel sehen.

Die Welt, in die du reisen wolltest, ist besetzt. Sie ist…
Sie schüttelt den Kopf, „… dunkel und voller Schatten, die auf der anderen Seite des Portals lauern. Sie wissen, dass ihr kommt und warten auf euch.“

Schweiß tritt auf Vallarias blassgrüne Stirn und sie muss sich bei Fabales festhalten, damit sie nicht hinfällt.

Was ist mit dir?“ besorgt hält der Elf sie fest in den Armen.

Ich bin nur etwas erschöpft. Es ist das erste Mal, dass ich ausser mir auch andere Personen durch ein Portal führe. Und dann gleich 3 gleichzeitig. Das ist anstrengender als erwartet.“

Fabales runzelt verwirrt die Stirn, doch er hatte sich angewöhnt einfach abzuwarten. Und nachdem Vallaria noch einen Moment Kraft geschöpft hat, erklärt sie weiter.

Als ich spürte, dass du das Tor betreten hast, wollte ich aus Neugierde wissen, wohin es dich führt. Als ich erkannte in welche Welt, euer Portal führt, wusste ich, dass es zu gefährlich ist, euch einfach weiter reisen zu lassen. Auf der anderen Seite, liegt die Welt der Schatten. Und ich weiß, dass das Tor auf ihrer Seite scharf bewacht wird. Ich konnte dich nicht einfach in die Falle laufen lassen. Ich wusste nicht, ob ich euch alle gleichzeitig durch den Portalfluss steuern kann, aber…

… Ich kann nicht bleiben. Hyphen …“

Vallarias Gesicht verzerrt sich vor Anstrengung. Die langen, weißlichen Ranken an ihrem Kopf bewegen sich, als stände Vallaria mitten in einem Sturm.

„… sie suchen nach mir …“

Plötzlich wird alles schwarz.

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