Alred Komarek "Zwölf mal Polt"

Alfred Komarek hat uns mit „Zwölf mal Polt“ einen besonderen Einblick in das Leben des einmaligen Ermittlers Simon Polt gegeben und wer dem Polt und seiner Art verfallen ist, der wird in diesen Geschichten besondere Momente finden. Die Anekdoten erzählen vom Beginn seiner Gendarmenzeit und losen Enden, die verknüpft werden, bis hin zu … nun … sagen wir einem nein zwei einschneidenen, alles verändernden Erlebnissen.

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Polt - KriminalromanSimon Polt und mich trennen Welten. Es gibt 2 herausragende Merkmale, die uns voneinander unterscheiden. Die Hauptfigur in dem neuen Polt-Roman ist der altmodische, schweigsame ehemalige Gendarm des niederösterreichischen Wiesbachtal. Ich bin eine Großstadt-Quasselstrippe mit einer Dorfneurose. Doch zu meiner Überraschung nimmt mich die ruhige Art Polts schnell gefangen und immer wieder folge ich ihm zurück in sein Wiesbachtal, wo er mir die grimmig, ablehnenden Weinbauern näher bringt und mich sogar für die Kleinkrämerin Frau Habesam erwärmen kann. Sein Verständnis für das Menschliche wird zu meinem und ich kann verzeihen, für wenigstens 170 Seiten.

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