Sieh den Mond

30. Jun 2012

Der Mond
sieh ihn dir an diesen Mond
wie er dort oben thront
völlig besoffen vom Honigwein
ist schon ganz gelb sein Lichterschein
müde vom Jazz der Sommernacht
verkürzt er eilig seine Wacht
als er hinunter in die Bäume kracht
*
Der Mond
sieh ihn dir an diesen Mond
hat vergessen wo er wohnt
drum liegt er schlafend jetzt im Wald
wo sein Schnarchen sanft verhallt
da schläft er seinen Rausch wohl aus
gar nicht weit vom Nachbarhaus
jetzt mach doch mal einer das Licht aus!
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Sommernacht

19. Jul 2010

Dein Lachen
weht zu mir herüber
streichelt das Gras
bis es sich leise im Abendrot räkelt
und meine Füße kitzelt.

Der Tag
hängt noch schwer in den Bäumen
biegt die Äste herab, um uns näher zu sein.
doch der Mond blinzelt schon hervor,
goldig in seiner Neugier.

Ich sammle Sterne und die Feuerfunken im Grill.
Schließe meine Augen
und fange die Ewigkeit des Moments
für meine Täume ein.

Herbert Raschke @ pixelio.de

Herbert Raschke @ pixelio.de