Sommernacht

19. Jul 2010

Dein Lachen
weht zu mir herüber
streichelt das Gras
bis es sich leise im Abendrot räkelt
und meine Füße kitzelt.

Der Tag
hängt noch schwer in den Bäumen
biegt die Äste herab, um uns näher zu sein.
doch der Mond blinzelt schon hervor,
goldig in seiner Neugier.

Ich sammle Sterne und die Feuerfunken im Grill.
Schließe meine Augen
und fange die Ewigkeit des Moments
für meine Täume ein.

Herbert Raschke @ pixelio.de

Herbert Raschke @ pixelio.de

Advertisements

6 Responses to “Sommernacht”

  1. Annegret Says:

    Eine ganz tolle Lyrik. Ich bin beeindruckt und werde bestimmt häufiger vorbeischauen. Nur weiter so.

    Annegret

  2. LEXI Says:

    Du hast eine Art, Dinge auszudrücken, die atemlos machen, bezaubern. Deine Worte wirken wie ein Sog, der mich in deine Geschichten hineinzieht, mich nicht mehr aus den Fängen lässt… und ganz besonders liebe ich deine Gedichte!!!

  3. Humanist Says:

    Echt klasse. Sprachgewaltig – und in meinem Kopf entsteht ein Bild, erzeugt durch Deine Worte.

    Auch wenn ich Gedichte nicht mag, so ist dieses Gedicht ein Grund, mich mal mehr mit Lyrik zu beschäftigen 🙂

  4. karfie Says:

    Sommernächte können so schön sein 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s