Kokon

07. Sep 2010

in Nächten wie diese
kriecht
die Finsternis
aus meinen Poren
webt aus leisem Flüstern
einen Kokon

*
*
*
*
*
*
*
*
*

 
  die Stärke
um die Düsternis
tief in mir
zu vergraben
ist zerfressen
von Angst
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7 Responses to “Kokon”

  1. Thomas Says:

    Heute ist fünf Tage danach.

    Ich lese immer noch

    und reise in diesen Worten herum,

    flüchte und komme doch immer wieder

    auf sie zurück …

  2. Thomas Says:

    Da kann man ja nur noch vor Neid erblassen! Ich bin sprachlos. „Kokon“ ist einzigartig. Selten so gelesen …

  3. Annegret Says:

    W u n d e r s c h ö n.

  4. karfie Says:

    Also, das ist ein Hammergedicht Süsse!!!

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